VFB Wissen - FV HH Morbach | Vorbericht
24. April 2026
VFB Wissen - FV HH Morbach | Vorbericht
VfB Wissen – FV Hunsrückhöhe Morbach (Samstag, 17 Uhr, Dr.-Grosse-Sieg-Stadion, Wissen, Rasenplatz)
Ausgangslage: Die FV Hunsrückhöhe setzte mit dem jüngsten 3:1-Heimsieg gegen Trier II ein Ausrufezeichen. Ins Auswärtsspiel in Wissen gehen die Hunsrücker nun als klarer Favorit. Alles andere als ein Sieg beim bereits abgestiegenen Schlusslicht wäre eine große Überraschung. „Ich sehe die Partie trotz der Ausgangslage nicht als leichte Aufgabe. Wissen hat nichts mehr zu verlieren und kann befreit aufspielen. Wir möchten wie zuletzt gegen Trier konsequent verteidigen und erhoffen uns schon ein paar Spielanteile mehr gegen Wissen. Für die Zukunft gilt es aber auch, durch ein besseres Positionsspiel Ballverluste frühzeitig abzusichern“, sagt Pascal Meschak, Trainer der Vereinigten aus Morbach und Monzelfeld.
Personal: Bei Philip Meeth, der zuletzt wegen muskulärer Probleme kurzfristig aussetzen musste, hofft Meschak auf eine rechtzeitige Genesung. Definitiv verzichten muss die FVH dagegen auf Henrik Molitor und Yannick Böhnke (beide beruflich verhindert).
Quelle: Volksfreund - FuPa.net
VfB Wissen – FV Hunsrückhöhe
Die einen sind bereits abgestiegen, die anderen stehen im Niemandsland der Tabelle – dennoch gilt es aus Sicht der FV Hunsrückhöhe, eine konzentrierte Leistung beim VfB Wissen zu zeigen.
Mit nur drei Siegen und fünf Unentschieden aus 29 Partien ist das Schicksal von Tabellenschlusslicht VfB Wissen bereits besiegelt. Die Wissener konnten das Runder nach der Winterpause nicht mehr rumreißen und verspielten mit den jüngsten Niederlagen auch die Minimalchance auf den Ligaverbleib. Nun bleiben dem VfB noch fünf Partien, um sich erhobenen Hauptes aus der Liga zu verabschieden. Aber klar ist: Die Luft ist raus und die Planungen für die kommende Saison dürften bereis begonnen haben.
Anders gestaltet sich die Lage bei der FV Hunsrückhöhe, die nach sieben sieglosen Spielen nach der Winterpause gegen den VfB Linz siegte und im Anschluss ein 4:4 gegen die SG Hochwald folgen ließ. Zuletzt gelang der FVH ein Coup, als man den in 2026 noch ungeschlagenen Tabellenvierten SV Eintracht Trier II mit 3:1 besiegte.
Viel gibt es für die Morbacher in dieser Saison nicht mehr zu gewinnen. Aktuell belegt man Platz sieben und mehr als Rang sechs ist in dieser Spielzeit nur noch möglich, wenn die Konkurrenten mehrmals leer ausgehen. Anders als die Wissener dürften die Morbacher jedoch noch klare Ziele verfolgen, gilt es doch nach dem Trainerwechsel, Stabilität und Konstanz in die eigenen Leistungen zu bringen. Und dazu zählt ein Sieg gegen eine Mannschaft (Hinspiel 2:1), die bereits abgestiegen ist.
Wissen, Sa., 25.04., 17.00h
Quelle: 11er-online.de
Heimspiel gegen Morbach
Absteiger Wissen holt Co-Trainer und ist „voll im Soll“
Für den VfB Wissen beginnt die Abschiedstour in der Fußball-Rheinlandliga – mit einem Heimspiel gegen die FV Morbach. Parallel laufen die Planungen für die neue Saison und da gibt’s mit Julian Wienold einen namhaften Neuzugang.
Seit vergangener Woche steht endgültig fest, dass der VfB Wissen aus der Fußball-Rheinlandliga absteigen, den Gang in die Bezirksliga Ost antreten muss. Seit der Spielzeit 2019/20 war der VfB ununterbrochen im Verbandsoberhaus aktiv, hatte sich allerdings schon in der vergangenen Spielzeit schon nur über den Umweg einer Entscheidungsrunde gerettet. Dass es dieses Mal nicht reichen würde, hatte sich schon relativ früh angebahnt, aktuell drei Siege sprechen eine deutliche Sprache.
Heißt auch, die Mannschaft von Marco Weller, der das Team im Oktober von Dirk Spornhauer übernommen hatte, kann die ausstehenden Partien ohne Druck angehen. Auch das Heimspiel am Samstag (17 Uhr) gegen die FV Morbach – die ebenfalls keinen Druck hat. Allerdings aus anderen Gründen. Das Hunsrücker Team steht derzeit auf Rang sieben, weder nach oben noch nach unten wird noch viel gehen.
Gäste und ihr neuer Trainer haben sich gefunden
Aber für beide Trainer wird es sicherlich darum gehen, Dinge auszuprobieren, schon einmal die kommende Saison im Blick zu haben, zumal auch Morbach nach dem Winter einen Trainerwechsel hatte: Auf Philipp Frank folgte Pascal Meschak. Nachdem positive Ergebnisse anfangs noch auf sich warten ließen, scheinen sich Mannschaft und Trainer mittlerweile gefunden zu haben: Zuletzt gab es sieben Punkte aus drei Spielen, darunter ein 3:1-Sieg daheim gegen Eintracht Trier II.
Doch Weller auf Wissener Seite ist ohnehin nicht (mehr) in der Position, den Blick auf den Gegner zu richten. Er legt den Fokus komplett auf sein Team, das sich nach der 2:11-Klatsche bei der SG Schneifel zuletzt wieder deutlich gefangen hat. Gegen Andernach gab’s daheim ein 2:2, in Bitburg in der Vorwoche ein 1:3 und vor allem einen ordentlichen Auftritt, trotz Personalproblemen.
„Ein guter Junge.“
VfB-Coach Marco Weller über seinen künftigen Co-Trainer Julian Wienold
Die werden auch gegen Morbach anhalten. Jonas Fuhrmann und Tim Leidig kommen immerhin zurück, zudem befindet sich Felix Arndt mittlerweile wieder im Training, hier will Weller, das macht er deutlich, allerdings nicht ins Risiko gehen, „gerade bei muskulären Dingen nicht“, sagt er. Deswegen kann es sein, dass Arndt in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird.
Unterdessen laufen, nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz die Planungen für die kommende Spielzeit. Nach Maurice Michel (wir berichteten) wird sich auch Julian Wienold ab Sommer dem VfB anschließen. Der 25-Jährige, der auf der linken Seite zu Hause ist, kommt vom Westfalenligisten TuS Erndtebrück und soll die Funktion des spielenden Co-Trainers übernehmen. Schon zwischen 2020 und 2023 spielte er für den VfB, kennt noch viele der aktuellen Akteure. „Ein guter Junge“, sagt Weller, der auch in der Vergangenheit immer wieder im Austausch mit Wienold war. Mit Blick auf die Kaderplanung sagt der Trainer: „Wir sind voll im Soll.“ Ziele will er allerdings öffentlich keine ausgeben, aber klar sei auch, dass man als Absteiger schon oben mitspielen wolle.
Quelle: Rheinzeitung

